Veranstaltung: | Mitgliederversammlung |
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Tagesordnungspunkt: | 3. Wahl der Kreistagsliste |
Antragsteller*in: | Helle Sönnecken (KV Hochsauerland) |
Status: | Eingereicht |
Eingereicht: | 28.03.2025, 08:23 |
A6: Helle Sönnecken
Selbstvorstellung
Liebe Freundinnen und Freunde,
mein Name ist Helle Sönnecken, ich bin 38 Jahre alt und lebe etwa 30 Jahren im Sauerland. Nach einer Unterbrechung in der Großstadt schätze ich das Leben hier mit all seinen Besonderheiten umso mehr. Es war daher keine Frage für mich, genau hier meine Familie aufwachsen zu sehen.
Trotz all der schönen Seiten gibt es jedoch noch einiges zu tun, um das Sauerland zukunftsfähig zu gestalten. Ein zentrales Anliegen ist für mich der Erhalt einer wohnortnahen, qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung. Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels müssen wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, um den ländlichen Raum für junge Ärztinnen und Ärzte sowie für junge Familien attraktiv zu halten.
Darüber hinaus möchte ich mich für eine starke Infrastruktur einsetzen – sei es durch die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, den Erhalt von Schulen und ausreichend Betreuungsplätzen in Kitas oder durch die Förderung einer grünen Umgebung, die nicht nur den Tourismus, sondern auch den Einheimischen zugutekommt.
Seit 2020 bin ich Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen und seit den Kommunalwahlen 2020 Ratsmitglied in Sundern. Dort engagiere ich mich im Ausschuss für Bildung und Sport sowie im Ausschuss Wirtschaft, Soziales und Kultur.
Beruflich habe ich zwei Ausbildungen abgeschlossen und mich im kaufmännischen Vertrieb zur Fachkraft Zoll weitergebildet. Verhandeln und zielgerichtet Lösungen finden, das ist eine meiner Stärken.
Warum Listenplatz 1? Ich bewerbe mich, weil unser Kreis eine starke, praxisorientierte Vertretung braucht, die die Herausforderungen der Gegenwart vorausschauend und mutig angeht. Um diese erfolgreich zu bewältigen, sind neben fachlicher Kompetenz auch gesellschaftliche Akzeptanz und eine breite Unterstützung unerlässlich.
Gesellschaftliche Akzeptanz bedeutet, dass die Gleichstellung von Frauen und Kompetenz endlich ernst genommen wird. Kompetenz darf auch bei uns nicht länger an äußeren Merkmalen wie Anzügen festgemacht werden – hierfür müssen wir jeden Tag neu ansetzen. Damit dieser Kulturwandel gelingt, brauchen wir Frauen, die beharrlich den alten Widerstand weiterführen und auch neue Wege gehen. Ich möchte hier ein Vorbild sein – insbesondere für Frauen und Nicht-Akademikerinnen – und dazu beitragen, dass sie den Mut finden, sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
Ich bitte euch um eure Unterstützung. Vielen Dank!
Mit herzlichen Grüßen,
eure Helle
- Alter:
- 38
- Geschlecht:
- weiblich
- Ortsverband:
- Sundern